Alpakas gehören zur Gattung der Neuweltkameliden. Sie haben eine Lebenserwartung von ca. 20 bis 25 Jahren.
Alpakas sind intelligent, ruhig, gutmütig und ausgesprochen zäh. Aufgrund ihrer Genügsamkeit finden sie auch in sehr kargem Weideland ausreichend Nahrung. Alpakas fressen etwa gleich viel wie Schafe, wobei sie ihre Nahrung jedoch viel besser in Energie umsetzen.

Sie benötigen keine speziellen Einzäunungen oder geschlossene Ställe, empfehlenswert ist eine offene Stallhaltung in der sie Witterungsabhängig Schutz finden und sind von vielen Schafskrankheiten nicht betroffen.


Auf einer Fläche von 1000qm kann 1 Tier gehalten werden, jedes weitere Tier benötigt 100qm.
Alpakas gehören zur Familie der Schwielensohler, so dass die Grasnarbe der Wiesen nur wenig belastet wird.
Jedes Jahr bringen die Alpakastuten ein Junges - ein sogenanntes "Cria" zur Welt. Die Tragzeit beträgt 11 bis 11 1/2 Monate.

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Unsere Alpakas werden Artgerecht, in fest eingezäunten Weideflächen, auf insgesamt 6,5 Ha gehalten.
Zu jeder Weidefläche gehört ein Unterstand - Weidezelt, oder fester Stall in denen die Tiere immer Heu und frisches Wasser finden und sich vor Wind und schlechter Witterung schützen können.


Die Tiere werden bei uns jährlich, Ende April Anfang Mai je nach Wetterlage geschoren, dies trägt zur sehr guten Entwicklung der Jungtiere und vor allem zur Gesunderhaltung der Herde bei, da sie sonst bei starker Hitze im Sommer Gesundheitlichen Schaden nehmen könnten.

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Im Frühjahr und im Herbst werden alle Tiere entwurmt und gleichzeitig erfolgt die Zehennagelpflege, welche bei Bedarf wiederholt wird.

Unsere Herde setzt sich aus Huacaya - und Suri - Alpakas zusammen. Es wird gezielt nach Rasse, Körperbau, Faser und Farbe gezüchtet.


 Zucht

Gen2 640px051Die Anpaarung findet bei uns gezielt statt, welche auch dokumentiert wird.
Somit wissen wir, wann, welche Stute ihr Baby bekommt.
Die Abfohlzeit beginnt Anfang März und endet Ende September.
Man bezeichnet die Alpakas als „Hengst“ , „Stute“ und „Fohlen – im spanisch auch Cria“ genannt.

All unsere Zuchttiere haben einen Mikrochip und sind über DNA registriert.

Wirtschaftlichkeit

 Die Wirtschaftlichkeit ? ist eine gute Frage, die man immer wieder gestellt bekommt und zwar
– „Kann man davon leben ?????????????“ –

Wer sich entscheidet, Alpakas anzuschaffen, sollte es mit seinem eigenen Ziel angehen:
- will ich einmal damit mein Leben finanzieren ? oder
- will ich nur eine zusätzliche Nebeneinnahme erzielen ? oder
- will ich es nur zu meiner eigenen Freude, zum Ausgleich des Alltags und für die Seele ?


Will man einmal damit sein Leben finanzieren, so muss danach kontinuierlich der Bestand aufgebaut werden.

Die Größe des Bestandes, den man dabei erreichen muss, richtet sich nach den persönlichen individuellen Lebenshaltungskosten, die sich jeder selbst berechnen kann.
Es sollte dabei auf eine beständige und hochwertige Zucht geachtet werden, denn bei steigender Qualität der Tiere kann man eine stabile Aufwärtsentwicklung der Durchschnittspreise erzielen.

Will ich nur eine zusätzliche Nebeneinnahme erzielen, so sollte auch hier auf eine beständige und hochwertige Zucht geachtet werden.
Hierbei kann man den Bestand jederzeit auf- oder abbauen.


Bei der Anschaffung guter Zuchttiere sollte unbedingt auf die Registratur mit DNA geachtet werden und auf gute Genetik mit Abstammungsnachweis.

Wer im Alltag die Seele, mit Alpakas, baumeln lassen möchte, sollte auf schöne und vor allem gesunde Tiere, aus guter Haltung, achten!

Bei der jährlichen Schur fällt die wunderbar, wertvolle Faser an, welche immer mehr bekannt und geschätzt wird.
Auch diese kann, bei guter Vermarktung, zur Wirtschaftlichkeit beitragen.