Ihren Ursprung haben Alpakas in Südamerika. Dort sind sie vor allem in Peru, Bolivien und Chile angesiedelt.
Aufgrund ihrer unwahrscheinlichen Anpassungsfähigkeit trifft man die Tiere dort auch in Höhenlagen von bis zu 6000 m über dem Meeresspiegel an. Temperaturschwankungen von 30 Grad innerhalb eines Tages sind für Alpakas kein Problem. Ihre hochwertige Faser schützt sie vor den extremen Wetterbedingungen.
Vor etwa 32 Jahren kamen die ersten Tiere vorwiegend zur Hobby-Haltung von Chile ab 1991 aus Peru über Frankreich und Belgien nach Deutschland. Seit 1996 sind sie hier als landwirtschaftliche Nutztiere anerkannt


Alpakas gehören zur Gattung der Neuweltkameliden. Sie haben eine Lebenserwartung von ca. 20 bis 25 Jahren.
Alpakas sind intelligent, ruhig, gutmütig und ausgesprochen zäh. Aufgrund ihrer Genügsamkeit finden sie auch in sehr kargem Weideland ausreichend Nahrung. Alpakas fressen etwa gleich viel wie Schafe, wobei sie ihre Nahrung jedoch viel besser in Energie umsetzen.

Sie benötigen keine speziellen Einzäunungen oder geschlossene Ställe, empfehlenswert ist eine offene Stallhaltung in der sie Witterungsabhängig Schutz finden und sind von vielen Schafskrankheiten nicht betroffen.


 Die Wirtschaftlichkeit ? ist eine gute Frage, die man immer wieder gestellt bekommt und zwar
– „Kann man davon leben ?????????????“ –

Wer sich entscheidet, Alpakas anzuschaffen, sollte es mit seinem eigenen Ziel angehen:
- will ich einmal damit mein Leben finanzieren ? oder
- will ich nur eine zusätzliche Nebeneinnahme erzielen ? oder
- will ich es nur zu meiner eigenen Freude, zum Ausgleich des Alltags und für die Seele ?

Will man einmal damit mein Leben finanzieren, so muss danach kontinuierlich der Bestand aufgebaut werden.